Beschreibung

Dies ist ein kleiner Versuch! Ich wurde von meiner Klasse gebeten, zumindest einmal ein Video mit Reimen aufzunehmen. Also:

Wollt Ihr rocken, wollt Ihr wildern?
Hier ist wieder „Deutsch in Bildern“,
ein YouTubeKanal im Fernen
um zu lachen und zu lernen.

Heute lasst uns lauthals werben
für die Wortart der Adverben,
derer wie die Musketiere
gibt es mehr als drei, tatsächlich viere.

Nun zunächst, grammatiklich,
sind sie unveränderlich,
was besagt, sie sind allzeit,
fest und starr und bleiben gleich,
lassen sich nicht komparieren,
beugen, biegen, deklinieren.
Überdies, wie sie belieben,
werden sie stets klein geschrieben,
nur am Satzanfang schreibt man famos
sie wie alles andre groß.

Schon das Wort an sich besagt,
wo ein Adverb stehen mag,
denn die Silbe „ad“ verrät,
wohin diese Wortart strebt,
sie ergänzt das Verb um ein Detail
hält zusätzlich Infos feil,
überdies gilt es an manchem Ort
auch als kleines Umstandswort.

Doch wie kann man ein Adverb erkennen,
wie verstehen und benennen?
Dazu lässt sich einfach sagen,
jed‘ Adverb lässt sich erfragen.

Das modale Adverb beispielsweise,
reagiert auf WIE und WELCHE WEISE,
WELCHE ART und auch WIE SEHR,
ist es jetzt noch irgend schwer?
Es erscheint fast wie ein Adjektiv
nur mit einem Unterschied,
das modale Adverb wird sich weigern
denn es lässt sich niemals steigern:
Und nun zeig ich Euch noch kurzerhand
welch Modaladverbien mir bekannt:

gern, genauso, irgendwie, anders, kopfüber, rundweg, so, folgendermaßen, derart, insgeheim, überaus, einigermaßen, halbwegs, sehr, kaum, umsonst, ebenfalls, außerdem, zudem, allerdings, immerhin

Das lokale Adverb ist – verzeih -
dann bereits die Nummer zwei,
es lässt sich mit WO erfragen,
und verrät die Ortsangaben,
Auch WOHER, WOHIN,
geben dieser Wortart Sinn.
Wieder wird uns dies bewusster
Mit dem einen oder andren Muster.

hier, da, links, vorne, hinten, überall, hoch, herunter, vorwärts, abwärts, dorthin, dorther, herab, …

Damit folgt für jeden Nerd
schon das dritte Wortadverb,
dieses Mal ist es der Zeit verpflichtet
und wird nach dem WANN gesichtet.
Auch die Frage „Ach WIE LANGE“
Nimmt das temporale Adverb in die Zange,
überdies zeigt es sich unverzagt
so man nach dem „WIE OFT“ fragt.
Immer geht es im dezenten Ton
um die temporäre Dimension
dieses weiter zu erhellen
lasst uns Beispiele bestellen.
lesen, testen und probieren
als Exempel ausstudieren.

eben, endlich, anfangs, bald, damals, dann, neulich, nun, schließlich, heute, morgen, gestern, inzwischen, jetzt, montags, lange, immer, stets, ewig, oft, manchmal, gelegentlich, einmal, jährlich, abends, nachts, …

Somit stehen wir - das ist enorm -
vor der letzten Adverbform
derlei gibt es nicht so viel
und auch sie folgt einem Fragespiel
das man singt, eher laut, nicht stumm,
das WIESO, WESHALB, WARUM
aus dem Sesamstraßenlied
gut dass es solch Puppen gibt,
dieses Adverb heißt kausal,
es begründet eine Wahl
und verrät und tuet kund
welche Ursach‘, welcher Grund
einem Sachverhalt zu Füßen liegt
gut, dass es ein Beispiel gibt.

darum, deshalb, also, folglich, dazu, um ... zu

So das war‘s für heute, danke schön,
hoffentlich darf ich jetzt gehen,
und wer dennoch etwas klagt
weil er nicht solch Tempo mag
dem möchte ich hier anvertrauen:
Man kann das Video nochmals schauen.

Einen Überblick über alle Wortarten und Übungsmaterial findet Ihr hier:
https://drive.google.com/file/d/0B_x4...