• Die Epoche des Sturm und Drang wird ungefähr zwischen 1765/67/69- 1785/90 eingeteilt und wird auch Geniezeit genannt.
  • Der Ausdruck „Sturm und Drang“ kommt vom gleichnamigen Drama des Dichters Gotthold Ephraim Lessings und wendet sich durch Goethe und Schiller zur Klassik. Vermehrt wurde Emotionen und Gefühle zur Thematik der Stücke.
  • Die beliebte literarische Struktur war das Drama. Probleme in der Gesellschaft wurden in Dramen widergespiegelt (Schiller: Die Räuber oder Goethe: Götz von Berlichingen.
  • In der Epoche des Sturm und Drang entwickelte sich der Roman stark weiter (Goethe: Die Leiden des jungen Werthers).
  • Die Dramen sind in der Handlung oft ähnlich; die Hauptfigur scheitert durch Mord, Selbstmord oder Selbstverletzung um die eigene Würde, Persönlichkeit und Identität mit allen Mitteln vor der Gesellschaft zu schützen. Somit gilt die Sturm und Drang Epoche als Protest gegen die Gesellschaft (Adel, Absolutismus, Bürgertum, Moralvorstellungen).
  • Das Genie lebt nach seinen eigenen Regeln und Vorstellungen und so wird die Epoche des Sturm und Drang auch als Geniezeit benannt. 

 

Vertreter des Sturm und Drang sind unter anderem:

  • Friedrich von Schiller (1759-1805):
    • Die Räuber: 1781
  • Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832):
    • Götz von Berlichingen: 1733

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