Inhaltsverzeichnis


 

Renaissance = Epoche

Humanismus= Weltbild

Reformation= Erneuerung der katholischen Kirche 

 

Renaissance 

Ungefähr im 15. Jahrhundert gab es ein Wende in der Literatur. Der Fokus liegt der Mensch und beschreibt den Wechsel zwischen Mittelalter und Neuzeit. Der Rolle des Adels wurde schwächer und die Stellung des Individuums in einer Berufung stärker. Der Grund dafür war die neuartige Sicht auf den Menschen im ver-änderten ökonomischen Kontext. Das neu gewonnene Wissen mit der gestärkten Wirtschaft fördert die Weltoffenheit und das klare Denken der Menschen. Amerika wurde entdeckt, Galileo vermittelte sein Wissen und die sich vermehrende globale Handel haben zu der neuen Sicht der Menschen beigetragen. Das Leben und die Erde bilden das Zentrum der Handlungen. Durch den italienischen Einfluss bildet sich ein neues Lebensgefühl in Deutschland. Der Ausdruck Renaissance bedeutet Wiedergeburt. Darunter versteht man die Wiedergeburt der Antiken Lebensweise, da die Menschen sich mit der römischen und griechischen Antike befassen und Parallelen zum jetzigen Leben finden. In die Renaissance Epoche wurde neben der Literatur auch von Kunst geprägt. Die Familie Medici beeinflusste als italienischer Adel den Handel und die Kultur in Florenz.Die Literatur nahm dich die Erfindung des Buchdrucks zu.

 

Folgende Dichter haben die Epoche der Renaissance unter anderem beeinflusst: 

  • Dante Alighieri (1265–1321)
  • Giovanni Boccaccio (1313–1375)
  • Erasmus von Rotterdam (ca. 1466–1536)
  • William Shakespeare (1564–1616)

 

Humanismus

Das in der Renaissance gebildete Menschenbild wird Humanismus genannt. Im Humanismus geht es vor allem um das Individuum Mensch und das Ausleben seiner Freiheiten. Humanisten sind Autoren, die sich mit dem Menschen und der Naturwissenschaft beschäftigen und somit auch den Glauben in Frage stellen. Diese zählen somit auch zu den Eigenschaften des Humanismus. Weitere Gesichtspunkte des Humanismus sind: 

  • Menschen leben ihren Willen, ihre Persönlichkeit und ihre Freiheiten aus und das sollte auch die Gesellschaft unterstützen.
  • Menschen sind gleichwertig, jedes Individuum ist gleichgesetzt. Auch die Gesellschaft ist als Einheit mit dem Menschen gleichwertig. 
  • Alle Handlungen sollen sich am Glück des Menschen und der Gesellschaft orientieren.

 

Die bedeutendsten Vertreter des Humanismus sind zum Beispiel (siehe auch Vertreter der Renaissance):

  • Martin Luther (1483-1546)
  • Ulrich von Hutten (1488-1523)

 

Reformation

Die Reformation beschreibt die Erneuerung der katholischen Kirche durch die Thesen Martin Luthers, die Zeitspanne wird auch Reformationszeit genannt. Der Handel in den Kirchen war der ausschlaggebende Punkt für die Reformation. 1517 veröffentlichte Luther seine Thesen und war erst 1648 als eine neue Konfession gleichgestellt und die Reformation war beendet. Luther bewegte die Menschen dazu, neben der Bibel auch auf das eigene Gewissen zu hören und somit lehrte er die Menschen zu mündigen Bürgern, die auch selbstständiger wurden. In dieser Zeit lernten die Menschen zunehmend lesen und schreiben, welches zur Selbstständigkeit beigetragen hat. Priester und Mönche haben mehr und mehr an Wichtigkeit verloren und die Bedeutung des Glaubens hat sich geändert.

Neben Luther gibt es noch unter anderem folgende Reformatoren: 

  • Johannes Calvin (1509-1564)
  • John Wyclif (1330-1384)
     

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