Reizwortgeschichte einfach erklärt mit Beispiel


 

Was ist eine Reizwortgeschichte?

  • Eine Reizwortgeschichte wird durch Reizwörter gebildet. Die Reizwörter sind vorgegeben und bilden den Kern der Geschichte.
  • Diese Art der Geschichte ähnelt der Bildergeschichte, da man dabei Bilder vorgegeben hat und bei der Reizwortgeschichte Wörter.
  • Die gegebenen Reizwörter sollen die Fantasie anregen und zu einer spannenden Geschichte führen.
  • Die Reizwörter sollten in deiner Geschichte vorkommen und für die gesamte Geschichte wichtig sein.
  • Versuche spannend und unterhaltsam zu (im Präteritum - Vergangenheitsform) schreiben indem du die wörtliche Rede verwendest, lebhaft schreibst, deine eigenen Emotionen und Gedanken beschriebst und einen Höhepunkt in der Geschichte hast.
  • Eine passende Überschrift und die Einteilung in Einleitung, Hauptteil und Schluss sind wichtig. 

 

Reizwörter Beispiel

  • Weihnachten
  • Ferien
  • Geschenke
  • Schnee
  • Tannenbaum

 

Reizwortgeschichte Ablauf

Überlege dir einen guten Ablauf!

 

Einleitung

  • Um was geht es?
  • Welche Personen spielen in der Geschichte eine Rolle?
  • Was passiert?
  • Wo passiert die Handlung?
  • Wann passiert die Handlung?

 

Hauptteil

  • Schriebe den Ablauf Handlung spannend auf und bringe den Höhepunkt in deine Geschichte

 

Schluss

  • Löse die Spannung auf und beschreibe was nach dem Höhepunkt passiert
  • Beende passend deine Geschichte

 

Reizwortgeschichte Beispiel: Der geheimnisvolle Lehrer

An einem Montagmorgen wachte ich erfrischt auf. Die Sonne schien mir ins Gesicht. Meine Mutter stürmte aufgeregt in mein Zimmer und stolperte fast über meinen Schulranzen. Du kommst zu spät in die Schule! Rief sie. Wir haben verschlafen! Ich sprang aus dem Bett, zog mich um und schlang in voller Eile so schnell meine Butterbrote herunter, dass mir fast schlecht wurde. Das Zähneputzen lies ich weg. Ich schloss in Hochgeschwindigkeit  mein Rad auf und fuhr so Schnell ich konnte in die Schule. Ich traf eine Minute vor acht Uhr im Klassenzimmer ein.
Heute hatten wir seltsamerweise nicht Frau Vars, die wir sonst immer hatten sondern einen alten Mann. Ich fragte meinen Banknachbar: "Hans, wie heißt unser Lehrer?" Hans antwortete: "Er nennt sich nur Fred. Wie er wirklich heißt hat er uns nicht gesagt".

Er war wirklich ein geheimnisvoller Mann. Zuerst hatten wir Deutsch. Der Lehrer machte die ganze Zeit Fehler und hatte eine gräßliche Schrift. Zum Schluss als er keine Lust mehr hatte, lies er die Kinder für sich schreiben. Nächste Stunde war Mathe und das konnte er noch weniger als Deutsch. Fred schrieb die Zahlen verkehrt herum oder schaute im Buch nach, weil er nicht wusste wie eine Zahl aussah. Er hatte keine Ahnung. Einmal, als er sich zur Tafel drehte um etwas aufzuschreiben, fiel mir etwas auf. Fred hatte am Hals die Buchstaben LF. Bei der Englischstunde  musste mein Banknachbar Hans die Begrüßung auf englisch vormachen. Als er zurück kam Flüsterte er: Die Haut von Fred  ist viel zu glatt für einen echten Menschen. Nun erzählte ich Hans von den Buchstaben, die auf dem Hals von Fred waren. Wir flüsterten den Kindern in unserer Nähe dass, was uns aufgefallen war und die flüsterten es weiter. Die Kinder wurden unruhig. Sie grübelten, was das zu bedeuten haben könnte. Bevor die Kinder weiter nachdenken konnten, hat der Lehrer angefangen die Arbeitsblätter zu verteilen. Als er zu der letzten Schulbank kommen wollte, stolperte er über eine Schultasche und fiel wie ein Brett hin. Der haute bei dem Sturz so unglücklich mit dem Kopf an die Tischkante, dass er... abfiel. O Schreck! Zum Vorschein kam ein Kabelsalat.

Ein Roboter! Ein Roboter, schrieen die Kinder und ich dachte, dass ich träume. Bei einem echten Menschen hätte es schlimmer ausgesehen. Es knirschte noch einmal und der Kopf sprach mit einer tiefen, undeutlichen Stimme wie aus einem Funkgerät: "Ruhig bitte, und den Kopf nicht verlieren, zzzzieren, eeeeeen, zzzzisch!
Bevor wir alle begriffen haben, was eigentlich passiert ist, stürmte die Schuldirektorin in das Klassenzimmer. Freds Unfall hat wohl einen Alarm ausgelöst. Sie sagte verlegen etwas über das gescheiterte Projekt, Technik in der Schule und Lehrermangel, steckte sich den Kopf unter den Arm, schnappte den Rest von Fred und lief hinaus.
Wir saßen wie eingewurzelt weiter im Klassenzimmer, obwohl schon vor einer ganzen Weile die Pausenglocke gelautet hat. Wir würden wahrscheinlich immer noch so sitzen, aber dann ging plötzlich die Tür auf. In der Tür stand, wie jeden Morgen, Frau Vars. "Du, Hans, zwick mich bitte!" Sagte ich zu meinem Freund. Ich war mir gar nicht sicher, ob ich vielleicht immer noch schlafe, oder gerade aufgewacht bin.
Der Tag lief weiter wie gewönlich, aber wir haben an dem Tag keine Hausaufgaben bekommen. Das war doch ungewöhnlich. 

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