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Literatur in der BRD (1950- 1990)

1949 wurde die BRD gegründet und Adenauer wurde erster deutscher Bundeskanzler. Es folgte die Mitgliedschaft in der NATO und der UNO. Die politische Lage war auch in diesen Epochen ein Thema in der Literatur. Themen fokussierten sich um 1960 auf die vergangene NS- Zeit, das technische Wachstum und die nukleare Gefahr. Die Schriftsteller dokumentieren und verarbeiteten die aktuelle Lage der Gesellschaft. Die Themengebiete brauchten den Schriftstellern nicht den Erfolg, den sich die Schriftsteller gewünscht haben. Es wurde oft unter Schriftstellern diskutiert, wo den der genaue Sinn der Literatur lag. Ab 1970 interpretierten die Schriftsteller die Änderungen des Landes als die Änderung der eigenen Identität und die Thematisierung der Werke wendete sich zunehmend auf das eigene Ich. Diese Zeit um 1970 wird auch neue Innerlichkeit/ Subjektivität genannt. Die Literatur änderte sich wieder um 1980 (Ausgleichtendenz). Es kam zu Treffen der westlichen und östlichen Schriftsteller. Aber auch hier lag der Fokus der Themen in der Technik und die vergangene Geschichte, die nun pessimistisch geprägt war.

 

Es gab unter anderem folgende Vertreter der Literatur der BRD:

  • Heinrich Böll (1917-1985)
  • Nelly Sachs (1891-1970)
  • Patrick Süskind (*1949)
  • Günter Grass (*1927)

 

Literatur in der DDR (1950- 1990)

1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik in die Sowjetisch besetzten Zone geründet. Sehr viele Menschen wanderten in den Westen aus und es kam zum Mauerbau. Die DDR hatte mit vielen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die Menschen flohen und demonstrierten gegen die Regierung und schließlich kam es zum Mauerfall und der Einheit Deutschlands. Die Werke, die zwischen 1950- 1960 ent-standen sind, gehören der Aufbauliteratur an. Die Werke waren geprägt von Antifaschismus und Sozialismus. Die Literatur sollte die Menschen zum sozialistischen Denken auffordern. Man schrieb den Autoren vor, was geschrieben wird. Der Einfluss der Sowjetunion war groß. Die Literaturstile des sozialistischen Realismus und Bitterfelder Weg spiegelten sich in der DDR wider. In den Werken wurde auf das sozialistische Ideal eingegangen. Die Ankunfts- Literatur beschreibt die sechziger Jahre in der DDR. Der Mauerbau und der Sozialismus beeinflusste die Thematik stark. Es geht um die Konflikte eines Individuums mit der Gesellschaft und persönlich und die Zuwendung zum Sozialismus. Um 1970 folgte der Ankunfts- Literatur, die Kritik am Sozialismus und hielt bis zum Mauerfall an. Die Werke waren kritisch gegenüber der DDR. Viele Schriftsteller verließen die DDR. 

 

Es gab unter anderem folgende Vertreter der Literatur der DDR:

  • Wolf Biermann (*1936)
  • Christa Wolf (1929-2011)
  • Reiner Kunze (*1933)
  • Erich Loest (*1926)

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