Die Epoche der Empfindsamkeit (ca. 1740- 1790) entwickelte sich aus der Aufklärung und bildet die emotionale Ergänzung. Hier steht nicht wie in der Aufklärung der Verstand im Mittelpunkt, sondern die Empfindung. Die Bedeutung lag in dieser Epoche vermehrt auf Emotionen als auf den rationalen Verstand. Der Fokus der Literaturthemen lag auf den Genuss des Lebens, dem Ausleben der Gefühle (Familie, Freunde, Natur) und das Erleben der Natur. Der Pietismus hat die Epoche der Empfindsamkeit in seiner persönlichen und emotionalen Art beeinflusst. Der Pietismus beschreibt die Sicht einer Religion aus einer anderen Perspektive. Man legt mehr Wert darauf die Religion individuell auszuleben. Romane, Oden, Hymnen und Rührstücke sowie gefühlsvolle Reiseberichte, sind in der Empfindsamkeit erstanden.

  • Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803)
  • Sophie von La Roche (1730-1807)
  • Ludwig Heinrich Hölty (1748-1776)
     

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