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Gastrulation

Die Gastrulation umfasst in der frühen Embryonalentwicklung den Beginn der Keimbildung. Hierfür wandern Endoderm und Mesoderm in das Innere des Keims um dort später die inneren Organe auszubilden.

Dieser, durch Zellverlagerung und -bewegung ablaufender, Prozess von der einschichtigen Blastula zu einem mehrschichtigen Becherkeim (der Gastrula) verläuft je nach Dottergehalt und Form der Blastula unterschiedlich ab.

 

Gastrulation: 1 Blastula, 2 Gastrula; Ektoderm: orange, Entoderm: rot
Gastrulation: 1 Blastula, 2 Gastrula; Ektoderm: orange, Entoderm: rot

 

Verlauf

Invagination

  • Embolie: Einstülpung des Blastoderms der vegetativen Ei Hälfte ins Blastocoel zur Bildung des einschichtigen Urdarms. Die Einstülpöffnung ist der Urmund (Blastoporus) mit Urmundlippe. Typisch bei holoblastisch gefurchten und dotterarmen Keimen
  • Epibolie: Umwachsen des groß zelligen, vegetalen Anteils durch den kleinzelligen animalen Anteil der Blastula. Darmhöhle entsteht hierbei später nach Verbrauch des Dottermaterials. Typisch für meist ungefurchte und dotterreiche Keime.

 

 

Immigration

  • Wanderung der Blastulazellen ins Blastocoel und Ausdifferenzierung zum epithelialen Entoderm um den entstandenen Spalt zwischen vegetalen Pol und Blastocoel
  • Aus dem Hypoplast entsteht so das Entoderm des Dottersacks und im Bereich der Primitivrinne das Mesoderm der endodermalen Organe hervor.

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