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Biologie

Die Botanik (griechisch von botane‚ Weide-, Futterpflanze) erforscht als Pflanzenkunde ein Teilgebiet der Biologie, die Pflanzen. Sie befasst sich mit dem Lebenszyklus, Stoffwechsel, Wachstum und Aufbau der Pflanzen. Zur Botanik gehören auch die Gebiete der Pflanzen mit ihren Inhaltsstoffen, ihrer Ökologie und ihrem wirtschaftlichen Nutzen sowie ihrer Systematik.

 

 

Die Entwicklungsbiologie erforscht die Vorgänge, durch die einzelne Organismen wachsen und sich von der einzelnen Zelle zu einem komplexen vielzelligen Organismus entwickeln (Ontogenese). Die Entwicklungsbiologie hat ihren Ursprung in der Embryologie und behandelt heute genetische und epigenetische Prozesse der Selbstorganisation von Zellen auf der Basis ererbter Genregulationsnetzwerke.

 

 

Ernährung oder Nutrition (lat. nutrire "nähren") ist die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen, die in der Nahrung in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form vorliegen. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz aufgebaut oder erneuert und der für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt.

 

 

Eine biologische Evolutionstheorie beschreibt und erklärt die Entstehung und Veränderung der Arten als Ergebnis der organismischen Evolution, d. h. eines Entwicklungsprozesses im Laufe der Erdgeschichte, der stattgefunden hat und andauert.

Der Evolutionsbiologe Theodosius Dobzhansky formulierte das 1973 zusammenfassend mit dem Satz:
"Nothing in Biology makes sense, except in the light of evolution."
"Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn außer im Licht der Evolution."

 

 

Die Genetik (griechisch "Abstammung", genesis "Ursprung"‘") oder Vererbungslehre befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten und materiellen Grundlagen der Ausbildung von erblichen Merkmalen und der Weitergabe von Erbanlagen (Genen) an die nächste Generation (Vererbung).
Das Wissen, dass individuelle Merkmale über mehrere Generationen hinweg weitergegeben werden, ist relativ jung (18. und frühes 19. Jahrhundert). Als Begründer der Genetik gilt der Augustinermönch und Hilfslehrer Gregor Mendel

 

 

Die Humanbiologie als Biologie des Menschen versucht, entsprechend der Bedeutung des Begriffs "Biologie", den Menschen als Lebewesen auf naturwissenschaftlicher Ebene zu verstehen und zu erforschen. Sie liefert damit als Grundlagenwissenschaft die Wissensbasis für die Medizin.

 

 

Die Immunologie oder Immunbiologie ist die Lehre von den biologischen und biochemischen Grundlagen der körperlichen Abwehr von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen sowie anderen körperfremden Stoffen wie beispielsweise biologischen Toxinen und Umweltgiften, und darüber hinaus von Störungen und Fehlfunktionen dieser Abwehrmechanismen.

 

 

Die Neurologie (altgriechisch "Nerv" und -logie "Lehre") ist die Lehre vom Nervensystem, seinen Erkrankungen und deren medizinischer Behandlung. Die Organsysteme, die in der Neurologie Berücksichtigung finden, sind das Zentralnervensystem, also Gehirn und Rückenmark, seine Umgebungsstrukturen und blutversorgende Gefäße sowie das periphere Nervensystem einschließlich dessen Verbindungsstrukturen mit den Muskeln sowie die Muskulatur.

 

 

Die Sexualkunde beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen (Anatomie der Geschlechtsorgane, Wissen über den Geschlechtsverkehr) und der gesellschaftlichen Rolle der Sexualität dargeboten. Speziell auf Jugendliche zugeschnitten werden die Möglichkeiten der Empfängnisverhütung erläutert, Wissen über Geschlechtskrankheiten und den Schutz dagegen vermittelt.

 

 

Als Stoffwechsel oder Metabolismus (altgriechisch) bezeichnet man die Gesamtheit der chemischen Prozesse in Lebewesen. Dabei wandelt der Organismus chemische Stoffe in Zwischenprodukte (Metaboliten) und Endprodukte um.
Diese biochemischen Vorgänge dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel) sowie der Energiegewinnung für energieverbrauchende Aktivitäten (Energiestoffwechsel).

 

 

Die Verhaltensbiologie (auch: Verhaltensforschung) erforscht das Verhalten von Tieren und Menschen. Sie beschreibt das Verhalten, stellt Vergleiche zwischen Individuen und Arten an und versucht, das Entstehen bestimmter Verhaltensweisen im Verlauf der Stammesgeschichte zu erklären, also den "Nutzen" für das Individuum bzw. die Arterhaltung.
Verhaltensbiologen analysieren insbesondere, durch welche inneren und äußeren Faktoren das Verhalten ausgelöst und gesteuert wird sowie die Wechselwirkungen zwischen Verhalten und Umwelt.

 

 

Die Zellbiologie, Zytologie (altgriechisch kytos "Zelle", logos "Lehre") erforscht die Zellbiologie der Zellen, um biologische Vorgänge auf zellulärer Ebene zu verstehen und aufzuklären. Dazu gehört die Untersuchung der verschiedenen Zellkompartimente und der Zellorganellen, der Zellteilung, der Bewegung von Zellen und Zellverbänden sowie der Kommunikation von Zellen untereinander.

 

 

Die Zoologie (griechisch zoon "Tier", "lebendes Wesen" und logos "Wort, Satz, Rede", auch "Vernunft" = Tierkunde) untersucht mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Methoden Gestalt und Körperbau (Morphologie, Anatomie), Lebenstätigkeiten (Physiologie), Entwicklungs- und Stammesgeschichte (einschließlich Paläozoologie), Erbgeschehen (Genetik), Umweltbeziehungen (Ökologie), Verbreitung (Zoogeographie) sowie das Verhalten (Verhaltensbiologie).

 

 

Die Ökologie (griechisch oikos "Haus", logos "Lehre‘; also "Lehre vom Haushalt") ist die Teildisziplin der Biologie, welche die Beziehungen der Lebewesen untereinander und mit ihrer unbelebten Umwelt erforscht.

 

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